Herzlich willkommen!

Tage der Partnerschaft

Chorkonzert, Gottesdienst und Buchvorstellung

Tage der Partnerschaft

Die EEB lädt ein

80 Jahre danach: Beginn des zweiten Weltkriegs (1939 – 1945)
Als Junge zwischen 6 und 13 Jahren: Unschuldig schuldig werden
Wie ein Zeitzeuge (*1932) diese Zeit erlebte und welche Konsequenzen dies für sein weiteres Leben hatte.

1932 geboren, ein Kind der Weimarer Republik! Aber den Krieg hat er ganz bewusst miterlebt. Sein Vater war ein Feind der Nazis. Aber er war auch ein ausgesprochener Militarist. Und so war er es auch. Zur Hitlerjugend sollte er nicht gehen. Aber Offizier konnte er werden. Dieser Spagat brachte ihn dazu, viele der Nazilügen zu glauben, von der Unbesiegbarkeit unserer Wehrmacht bis hin zu den Russen als „Untermenschen“.

Wie er den Krieg durchlebte, über jeden Sieg der deutschen Truppen jubelte und an jeder Niederlage unsäglich litt, und wie er nach dem Krieg nicht mehr Offizier, sondern Pfarrer werden wollte, davon erzählt Dr. Dieter Bach als Zeitzeuge. Im Hintergrund steht die Frage: Unschuldig schuldig werden? Was heißt das? Und was heißt das für uns heute?

Dieter Bach, Theologe und promovierter Pädagoge, hat die Evangelische Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz aufgebaut und anschließend 16 Jahre die Evangelische Akademie im Rheinland geleitet und hier die Schwerpunkte Gesellschaft und Politik wahrgenommen. Nach seiner Pensionierung war er viele Jahre Geschäftsführer der Initiative Pskow, die in Russland eine Mustereinrichtung für Menschen mit geistigen Behinderungen aufgebaut hat vom integrierten Kindergarten, über Schule und Werkstatt bis zum Hospiz.

6. Juni 2019, 19 Uhr
Theodor-Maas-Haus, Altenkirchen am Schloßplatz

Stellenanzeige

Die Evangelische Kirchengemeinde Altenkirchen sucht für die Leitung ihrer Öffentlichen Bücherei zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Dipl. Bibliothekar/in, bzw. Bachelor Bibliotheks- und Informationsmanagement, oder Büchereiassistent/in m/w/d in Teilzeit (50 %), unbefristet.

Die Öffentliche Bücherei ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde und nimmt zugleich die Aufgabe der Stadtbibliothek in Altenkirchen wahr. Sie stellt ein Angebot von rund 12.000 Medien vor Ort zur Verfügung. Im Jahr werden ca. 23.000 Entleihungen erreicht und zahlreiche Veranstaltungen insbesondere der Leseförderung durchgeführt. Die Vergütung der unbefristeten Stelle richtet sich (je nach den persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 9) nach dem Bundes-Angestellten-Tarifvertrag in kirchlicher Fassung (BAT-KF). Weitere Stundenerhöhungen sind nicht ausgeschlossen.

Ihr Profil: Im Team und gegenüber Kooperationspartnern zeigen Sie Kommunikationsstärke, Einsatzfreude und Organisationstalent. Mit Kreativität entwickeln Sie Angebote weiter und beweisen Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit im Kundenkontakt. Sie sind flexibel und verfügen über Führungskompetenz und Freude an der Förderung eines engagierten Teams. Sie sind Mitglied einer christlichen Kirche der ACK.

Die in der reizvollen Naturlandschaft des Westerwaldes gelegene Kreisstadt Altenkirchen ist ein Mittelzentrum mit guten Bahn- und Busanbindungen, wo alle für eine gute Infrastruktur notwendigen Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen sowie weiterführende Schularten, Krankenhaus, Sportstätten und Freizeitangebote zu finden sind.

Für Vorabauskünfte steht Ihnen Frau Bach-Lindlein unter der Rufnummer 02681-70972 zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung in Papierform bis zum 08.06.2019 an die Vorsitzende der Evangelische Kirchengemeinde, Pfarrerin Andrea Ehrhardt, Stadthallenweg 16, 57610 Altenkirchen. Bewerbungs- oder Reisekosten können nicht übernommen werden.

Die Botschaft des Ostereies

162_3506_rgbEin verbreiteter Brauch ist es, an Ostern Eier zu färben. Über die Feiertage stehen sie im Korb auf dem Tisch. Ihre bunten Bilder und Malereien sind schön anzuschauen. Kinder nehmen die Eier mit auf den Osterspaziergang und werfen sie einen Wiesenabhang hinab. In der Erwartung, dass sie weit rollen und aufplatzen — dann werden die Eier geschält und gegessen.

Eier waren und sind bis heute ein Symbol, ein Zeichen für die Fruchtbarkeit, für das Entstehen neuen Lebens. In vielen Religionen wird das so gesehen. Eigentlich sind Ostereier kein Hinweis auf den christlichen Glauben oder die Auferstehung Jesu. Ihre Bedeutung hatten die Eier meistens in der Frühlingszeit, wenn die Natur wieder erwacht. Viele Christen haben diesen Brauch übernommen. Was uns ein Osterei mit einer christlich-österlichen Botschaft sagen und bedeuten könnte, wäre dann dies: Wo wird es Ostern bei uns?

Zum Beispiel, indem ich mich entschuldige bei jenem Menschen, gegen den ich Groll und Ärger hege oder den ich verletzt habe. Zum Beispiel, indem ich Gott danke für all seine Liebe und das Leben, das mir durch ihn gegeben ist. Zum Beispiel, indem ich für Leidende oder Abseitsstehende ein offenes Herz habe, ihnen Zeit, Geduld und anderes widme. Und und und…

Ostern, liebe Gemeinde, Ostern wird es nicht nur im Frühjahr am Sonntag nach Karfreitag, angesichts bemalter und gefärbter Eier. Ostern ist immer, wo die Kraft des Lebens und der Liebe des gekreuzigten und auferweckten Jesus uns anstiftet, unsererseits das Leben zu wählen und seine Liebe im Alltag zu verwirklichen.

Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich (Mt. 13,43).

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Werner Zeidler