Mittagstisch „Gemeinsam“
Ein neues Angebot des Mehrgenerationenhauses und unserer katholischen Schwestergemeinde:
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Ein neues Angebot des Mehrgenerationenhauses und unserer katholischen Schwestergemeinde:
Herzliche Einladung zu einem außergewöhnlichen Ereignis: Sonntag, 8. Februar, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Als die Bilder laufen lernten entstand ein Stummfilm, der geradezu kultischen Charakter hat und aus dem einzelne Szenen sich nicht nur ins Gedächtnis unserer Urgroßeltern eingenistet haben. Der Film „Safety Last!“ von 1923 mit Harold Lloyd, zu Deutsch „Ausgerechnet Wolkenkratzer!“, ist ein Stummfilm-Klassiker erster Güte.
Wer kennt sie nicht, die Filmgeschichte vom Dorfjungen, der zum Reich-Werden in die große Stadt zieht und als einfacher Verkäufer seiner Freundin im Dorf brieflich vorgaukelt, er blicke auf eine Karriere als reicher Geschäftsführer eines Unternehmens zurück, auf dass einer Heirat nichts im Wege stehe. Aber diese Illusion hält nur so lange, bis die Angebetete ihn besucht. Nun überschlagen sich die Ereignisse… Und die Bilder von Harold Lloyd, dem unfreiwilligen Fassadenkletterer, der in atemberaubenden Bildern irgendwann am Zeiger der riesigen Fassadenuhr eines Wolkenkratzers zappelt - hoch über der belebten Großstadtstraße – gingen um die Welt.
Bewegte Schwarz-Weiß-Bilder reizten in Stummfilmzeiten Musiker schon immer, ihnen mit Live-Musik noch mehr Leben einzuhauchen. Und das schafft Christiane Michel-Ostertun, die Organistin und Professorin für Liturgisches Orgelspiel und Improvisation, ebenso spielend. Die Komponistin und Autorin etlicher Werke zur Orgelimprovisation tritt am 8. Februar um 18 Uhr als Gast an der Orgel der Konzertkirche Altenkirchen auf, um ihr Publikum durch den Stummfilmklassiker „Safety Last!“ mit ihren Orgelimprovisationen in aller Dramatik und Skurrilität zu führen. Die Projektion von Harold Lloyds bester Hochhauskomödie erfolgt auf eine großformatige Leinwand und die strahlkräftige Walcker-Orgel mit ihren 36 Registern wird sich als geeignete Wegbegleiterin erweisen, insbesondere wenn eine namhafte Musikerin die cineastische Situationsvielfalt am Spieltisch neben der Leinwand spielerisch unterstreichen und interpretieren kann.
Das Team der Konzertkirche lädt herzlich zum Stummfilmkonzert am Sonntag, dem 8. Februar um 18 Uhr ein. Veranstaltungsort ist die Evangelische Christuskirche am Schloßplatz. Der Eintritt ist frei, jedoch sind Spenden willkommen.
Die Kirchenkreise Altenkirchen und Wied suchen einen neuen gemeinsamen Namen – Sie sind gefragt!
Die Kirchenkreise Altenkirchen und Wied bereiten ihre Fusion zu einem gemeinsamen Kirchenkreis vor, die zum 1. Januar 2028 geplant ist. Ein weiterer Schritt auf diesem Weg ist die Suche nach einem gemeinsamen Namen.
Die Lenkungsgruppe zur Fusion der beiden Kirchenkreise lädt daher zur Beteiligung ein: Gemeindemitglieder, Mitarbeitende und Engagierte in Kirche und Diakonie sowie die Kirchengemeinden selbst können Vorschläge für den Namen des künftigen Kirchenkreises einreichen.
Namensvorschläge sind bis 31. März 2026 per E-Mail an oeffentlichkeitsreferat.altenkirchen@ekir.de möglich.
Die eingegangenen Vorschläge werden gesammelt und in die Beratungen der Leitungsgremien eingebracht. Eine Entscheidung soll im Frühjahr 2026 vorbereitet und der gemeinsamen Kreissynode im Juni 2026 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Weitere Informationen zum Fusionsprozess finden sich auf den Homepages der Kirchenkreise Altenkirchen und Wied.
Hallo Leute,
Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung 21,5
Mitgliederrückgang, Bedeutungsverlust, Mangel. Oder ganz simpel: Niedergang. In zahlreichen Begegnungen und in vielen Gesprächen, die ich im gemeindlichen Kontext führe, spiegelt sich genau diese Stimmung wider. Die Zukunft zeigt sich nicht als strahlendes, grenzenloses Land, sondern als finsteres schwarzes Loch, das uns gierig verschlingt und mutlos macht. Veränderungen lösen Bedenken, ja sogar Ängste aus. Am schwersten fällt uns wohl, zu begreifen, dass es keine Alternative zur Zukunft gibt. Im Jetzt zu verweilen, ist aber nicht unser Weg – Gott zieht uns in die Zukunft hinein.
Dabei ist die Bibel doch voll von Geschichten von Menschen, die sich aufmachen, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben: Abraham bricht auf ins Ungewisse, weil Gott ihn dazu auffordert. Das Volk Israel macht sich aus Ägypten auf den Weg mit einer vagen Verheißung von einem Land, in dem Milch und Honig fließen. Die Jüngerinnen und Jünger lassen ihr bisheriges Leben hinter sich, um dem Einen zu folgen, dessen Botschaft sie begeistert. Die Apostel gehen hinaus in alle Welt und vertrauen darauf, dass sich Orte finden, an denen das Wort Gottes lebendig wird und unter den Menschen Gestalt annimmt. Sie alle brechen auf – nur auf ein Wort hin. In ihrer Haltung finde ich den Mut zum Aufbruch, die Lust an der Zukunft und die Freude auf das Neue.
Wie sehr wünsche ich uns den Mut, Gegenwärtiges ernsthaft zu hinterfragen und Zukünftiges leicht zuzulassen, offen zu sein für das Neue. Ja, brechen wir auf, werden wir einiges, was uns vertraut war, lassen, lassen müssen – für das, was uns künftig lieb und wertvoll werden kann. Das Neue aber entdecken wir nur, wenn wir zuvor aufbrechen. Und nicht im Klagen verharren, auch wenn wir spüren, dass wir weniger werden. Wir werden es nur entdecken, wenn wir aufbrechen – mit Gottvertrauen – und erkennen, dass wir anders werden. Das aber gehört zu unserer christlichen Identität. Wir sind und bleiben das wandernde Gottesvolk. Das biblische Wort für das neue Jahr 2026 aus der Offenbarung des Johannes will uns bei unserem Aufbruch ermutigen: Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Diese Worte zeugen von den Möglichkeiten des Neuen und dem Vertrauen auf Gottes Geleit. Zeugen davon, dass Gott uns nicht nur in der Gegenwart begleitet, sondern in der Zukunft auf uns wartet. Möge es uns also gelingen, in der Gemeinschaft an dem Neuen mitzuwirken, das uns Gott immer wieder schenkt.
Gott segne Sie,
Ihr Pfarrer Martin Göbler