Herzlich willkommen!

Zu kurz gekommen

Zu kurz gekommenVon Kain und Abel bis heute

im Rahmen des Mirjam-Gottesdienstes

Sonntag, 28. August 2016, 10 Uhr

Pfr'in Weber-Gerhards und die Kirchenband freuen sich auf Sie!

Der Ökum. Kinderchor Altenkirchen startet!

Für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren gibt es ein neues Angebot in der Stadt, gemeinsam getragen von der Ev. und der Kath. Kirchengemeinde: Der Ökumenische Kinderchor Altenkirchen nimmt den Probebetrieb auf! Komm und mach mit!

Ökum. Kinderchor AK

Lesesommer

Am Montag, 4. Juli, ging es wieder los: Der 9. Lesesommer Rheinland-Pfalz startete in der Bücherei! 900 Bücher stehen für die lesehungrigen TeilnehmerInnen von 6 bis 16 Jahren bereit, davon rund 180 neue Titel.

LesesommerWer im Lesesommer bis zum 1. September drei oder mehr Bücher liest, eine Teilnahmekarte ausfüllt und in einem kurzen Interview in der Bücherei über sein oder ihr Leseabenteuer berichtet, ist bereits ein Gewinner: Bei unserer traditionellen Lesesommer-Party am 14. September in der Stadthalle erhalten alle erfolgreichen TeilnehmerInnen eine Urkunde und einen Buchgutschein. Im letzten Jahr konnte Paul-Josef Schmitt in Vertretung von Bürgermeister Heijo Höfer ganze 187 Gutscheine in Höhe von jeweils 10 Euro überreichen.

Anmeldungen für den Lesesommer sind in der Bücherei erhältlich und wurden im Juni auch an alle Schulen in der Verbandsgemeinde Altenkirchen verteilt.

Die Bücherei ist geöffnet von Montag bis Mittwoch von 15 bis 18 Uhr, am Donnerstag von 9 bis 19 Uhr. In den letzten drei Wochen der Sommerferien vom 8. bis zum 26. August ist die Bücherei ausschließlich donnerstags geöffnet.

Weitere Informationen über die Bücherei finden Sie auf unserer Website unter www.buecherei-ak.de und bei Facebook.

Reformation und die „Eine Welt“

...so ist das Jahr 2016 überschrieben auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017.

Reformation und die eine WeltDabei kann an man an vieles denken: Wie reich sind die Kulturen der Völker! Wie viele verschiedene Früchte und Sorten wachsen in den vielen Klimazonen dieser Welt! Wie eng verflochten ist der Reichtum der einen mit der Armut der anderen! Wie viele Kriege und Stellvertreterkriege werden geführt um die Ressourcen für weiter wachsenden Wohlstand. Wo überall werden Menschen missbraucht für Machtkämpfe und Terror im Namen der Religionen! Wie groß muss die Not sein, dass Hunderttausende fliehen vor Hunger, Unterdrückung und Waffen! Wie universal gilt Gottes Wort für alle Völker!

"Reformation und die Eine Welt" rückt für mich noch einen anderen Aspekt in den Blickpunkt: Wir haben nur die „eine“ Welt. Überlegen wir darum gut, wie wir mit der Schöpfung umgehen! Hier auf dem Land leben wir in einer wunderbaren Natur mit Wiesen und Feldern, Wäldern, Bächen, mit seltenen Vogelarten und reichlich Wild.

Unsere Böden bringen alles Notwendige für unseren Alltag hervor. Neben einzelnen Familien sorgen vor allem die Bauern und Waldbesitzer(-gemeinschaften) für den Erhalt der Vielfalt und des Gleichgewichts. Doch diese naturnahe Bewirtschaftung durch unsere (Milch-)Bauern ist in Gefahr, je mehr durch politische und wirtschaftliche Voraussetzungen in erster Linie die industriell geführten landwirtschaftlichen Großbetriebe gefördert werden. Nicht nur der unfaire Milchpreis, sondern auch die zunehmende Monopolstellung der Saatgut- und Düngemittelhersteller setzen unsere regionalen Betriebe unter immensen Druck bis hin zur Betriebsaufgabe. Im Glauben an Gott, der uns diese Schöpfung anvertraut hat, ist es unsere Aufgabe, im Sinne der Reformation und der „einen“ Welt Anwälte zu sein für den Erhalt der regionalen Versorgung und naturnahen Bewirtschaftung unserer Landschaft. Wir sind Gäste auf diese Erde - pflegen wir diesen Garten Gottes für unsere Kinder und Enkel!

Pfarrerin Gudrun Weber-Gerhards