Herzlich willkommen!

Der Sommer kommt...

Nach dreieinhalb Jahren wurde es mal Zeit für einen neuen Look: Ab sofort erstrahlen die Internetseiten der Ev. Kirchengemeinde Altenkirchen in neuem Glanz.

SonneÜbersichtlicher, strukturierter und leichter lesbar sollte er werden, unser Internetauftritt - wir hoffen, dass wir das mit dem Relaunch geschafft haben. Auch auf Tablets und Smartphones sind jetzt alle aktuellen Infos leichter abrufbar.

Wir wünschen viel Spaß mit dem schicken neuen Layout! Fragen, Wünsche und Anregungen gerne an webmaster@evkgmak.de!

Scheidenden Kirchenmusiker „entpflichtet“

„Sie verstehen Musik als einzigartige Klang-Sprache, die nicht nur unter uns Menschen - gesungen und gespielt – Resonanz erzeugt, sondern die auch Ausdruck lebendiger Kommunikation zwischen Mensch und Gott und Gott und Mensch ist und vielleicht sogar zu den Lieblingssprachen Gottes zählt!“ Superintendentin Andrea Aufderheide würdigte im letzten Synodengottesdienst des scheidenden Kreiskantors dessen vielfältiges und nachhaltiges Wirken im Kirchenkreis.

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Kreiskantor Alexander Kuhlo verlässt zum 1. September den Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen und wird Dekanatskantor in Stuttgart. Bei seinem letzten Synodengottesdienst entpflichtete und verabschiedete Superintendentin Andrea Aufderheide den „großartigen musikalischen Botschafter“, der den Menschen in der Region so viel Freude geschenkt und mit seiner „Klang-Sprache“ sich große Verdienste erworben habe.

„Wir bedauern Ihren Weggang nach vier Jahren im Kirchenkreis sehr!“, unterstrich sie. Es sei nachvollziehbar, dass die neue Aufgabe – er tritt zum 1. September eine Dekanatskantorenstelle in Stuttgart an – in einer Großstadt mit ihrem vielfältigen Kulturangebot für ein kirchenmusikalisches Ausnahmetalent, wie es Alexander Kuhlo sei, ganz andere Optionen als der Westerwald bereit halte und ihn deshalb reize. „Danke für die Zeit, in der wir an Ihrem virtuosen Können und klangreichen Wirken Anteil haben durften!“.

Superintendentin Aufderheide lobte Kuhlo als „großartigen musikalischen Botschafter des Kirchenkreises“, der mit seinen vielfältigen Angeboten Menschen erreicht habe, die der Kirche und ihren sonstigen Angeboten eher zurückhaltend gegenüber stehen. Neben dem beeindruckenden Orgelspiel, seinem „Bachzyklus“ im Kirchenkreis und den großen Chor- und Orchesterwerke, die er den Menschen in der Region schenkte, habe Kuhlo weitere Spuren hinterlassen. Beispielhaft nannte die Superintendentin u. a. die Nachwuchsförderung junger Organisten, das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an die Kirchenmusik bei Kinder-Musicals und seine Rock- und Popangebote.

Mit lang anhaltendem Beifall verabschiedete die Synode in der Hammer Kirche „ihren Kreiskantor“ und setzte so hinter die Dankesworte der Superintendentin ein dickes Ausrufezeichen. (PES)

Nur für Männer!

In Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden der Region Almersbach, Altenkirchen, Birnbach, Hamm und Hilgenroth bietet der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten Bienemann, einen Tagesausflug für alle interessierten Männer an.

Männerfrühstück
Dabei wird zunächst hinter die Kulissen des Frankfurter Flughafens geschaut, im Anschluss geht es weiter mit einer Besichtigung des Klosters Eberbach in Eltville am Rhein mit Europas modernstem Weinkeller.

Die Abfahrt ist am 2. Juli 2016 um 7:45 Uhr am Weyerdamm in Altenkirchen, Rückkehr ca. 18:00 Uhr an derselben Stelle, der Fahrpreis beträgt ca. 25 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Für Verpflegung während der Fahrt ist selbst zu sorgen. Es besteht Gelegenheit zum Mittagessen im Kloster Eberbach (nicht im Fahrpreis inbegriffen). Anmeldung bei der Ev. Kirchengemeinde Almersbach, Tel 2864.

Großes Chor- und Orchesterkonzert

Samstag, 9. Juli, 17 Uhr in der Lutherkirche Kirchen:

Grosses Chor- und Orchesterkonzert zum 200-jährigen Landkreisjubiläum mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und John Rutter („Very british...“ - IV)

CHORKONZERT ZUM LANDKREISJUBILÄUM 2016

Mit ca. 120 ChorsängerInnen und ca. 30 OrchestermusikerInnen gestaltet Kreiskantor Alexander Kuhlo in diesem Jahr wieder ein großes Chorkonzert mit der „Waisenhaus-Messe“ KV 139 von W.A.Mozart und dem „Te Deum laudamus“ (1988) von John Rutter sowie ausgewählten Orgelwerken beider Komponisten.

Es treffen also klassische und moderne Kirchenmusik in diesem Konzert aufeinander im Sinne von „Mozart meets Rutter“!

Marit Kuhlo (Sopran), Brigitte Krahe (Alt), Rolf Schmitz (Tenor) und Burkhard Bader (Bass) – Projektorchester unter Leitung von A. Kuhlo; Eintritt frei, Kollekte erbeten.

Hinweispunkte

HinweispunkteIn einem Bericht über ihre gefährliche Flucht schildert ein syrischer Flüchtling, wie sie nachts mit dem Boot über die Ägäis fuhren. Er beschreibt die Unsicherheit, die die Flüchtlinge überkam, als sie in stockdunkler Nacht auf dem Meer jede Orientierung verloren hatten. Die Unsicherheit wurde immer größer, viele verzagten, jammerten. Lohnte es sich überhaupt, noch weiter zu machen? War ihr Unterfangen nicht sinnlos? Dann riss die Wolkendecke ein wenig auf und gab für einen Augenblick einen Ausschnitt des Sternenhimmels frei – gerade genug, dass sie einen Stern erkennen konnten, den Polarstern. Jetzt wussten sie wieder wohin. Es war klar, in welche Richtung sie fahren mussten, und ihre Hoffnung machte sie zuversichtlicher.

So ist das wohl in finsterer Nacht. Da kann man sich schon mal verirren, und doch gibt es, wenn man aufpasst, Hinweispunkte, sich neu zu orientieren. Auf dem Weg des Lebens ist es eigentlich genauso. Nur, wer möchte da berichtigt werden? Er müsste ja zugeben, dass er etwas falsch gemacht hat. Wer kehrte schon gerne um? Man müsste ja zugeben, dass man die falsche Richtung eingeschlagen hat (Regierung, Kirchenleitung, Lieschen Müller, ...) Wie schwer das fällt!

Aber auch das andere gilt: Wer liefe schon gern in die falsche Richtung? Und doch geht es uns oft so, dass wir nicht wissen, wo es lang geht, dass wir unsicher sind, wohin der nächste Schritt unseres Lebens führen soll. Es ist dann, als wäre alles dunkel um uns. Wir sind irritiert, unsicher und verkrampft. Rechte Freude will da nicht aufkommen. Wir fühlen uns leer und überfordert. Die einen trotten dann abgestumpft weiter, die anderen machen sich mit hektischem Aktionismus Mut. Aber hoffnungsvoll und fröhlich ist keiner dabei.

Jesus sagt seinen Jüngern: Es gibt da noch eine andere Möglichkeit. Ich schiebe euch die Wolken ein wenig auseinander, dass ihr durch den Horizont sehen und euch an mir orientieren könnt, damit ihr die richtige Richtung für euer Leben findet.

Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben (Joh 8, 12).

Herzlichst Ihr Pfarrer
A. Werner Zeidler