Herzlich willkommen!

Gastpredigten

Auf unsere Ausschreibung der vakanten Pfarrstelle haben sich drei Bewerberinnen und Bewerber gemeldet, die sich an den nächsten drei Wochenenden der Gemeinde mit einer Gastpredigt vorstellen möchten.

Den Anfang macht am kommenden Sonntag, den 27. Juni, Pfarrer Lange aus Windeck. Wir würden uns freuen, wenn Sie zahlreich kommen und sich einen Eindruck von den Menschen machen würden, die vielleicht zukünftig bei uns Pfarrerin oder Pfarrer sein werden.

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Einführung von Pfr'in Ehrhardt in Feldkirchen

Am Sonntag, den 20. Juni, wurde unsere ehemalige Pfarrerin Andrea Ehrhardt von Superintendent Kowalski in ihr neues Amt in der Kirchengemeinde Feldkirchen-Altwied eingeführt. Eine gar nicht mal so kleine Altenkirchener Delegation war dabei...

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Wir schließen Sie ein!

Für alle Leserinnen und Leser der Ev. Bücherei in Altenkirchen, die sich an den Lockdown gewöhnt haben, gibt es an jedem ersten Freitag im Monat die Möglichkeit eines „Lock-ins“:

Bücherei
Einzelpersonen oder nach gültigen Corona-Regeln zusammengesetzte Gruppen können exklusiv in der für die Öffentlichkeit geschlossenen Bibliothek freitags in Ruhe nach Medien stöbern, darüber miteinander ins Gespräch kommen, sich gegenseitig inspirieren und das alles bei Getränken und kleinen Snacks.

Der erste Termin ist Freitag, 11. Juni, danach dann an jedem ersten Freitag im Monat zwischen 16:30 und 17:30. Anmeldung per Mail unter buecherei.altenkirchen@ekir.de oder telefonisch (02681 / 70972) zu den Öffnungszeiten der Bücherei: Montag u. Mittwoch 15 - 18 Uhr, Dienstag 14 - 18 Uhr, Donnerstag 9 - 19 Uhr.

Orgel und Spieltisch faszinieren Fachkräfte und Kinder in der Konzertkirche

Starke Nachfrage bei Einführung in die digitale Steuerung

Disclaimer2Am Samstag erlebte die evangelische Christuskirche Altenkirchen, was in der Welt des Orgelspiels höchst selten ist: Insgesamt acht Organistinnen und Organisten aus der Region fanden sich in der Konzertkirche ein, um unter Anleitung von Kantor Achim Runge die erweiterte und wieder in Wert gesetzte Orgel mit zwei Spieltischen kennen- und spielen zu lernen. Zwar handelt es sich insgesamt um erfahrene Kräfte der Kirchenmusik, doch die Neuerungen und außerordentlich erweiterten konzertanten Möglichkeiten des Instruments erfordern eine zusätzliche Einweisung. Diese gestaltete der Kantor gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Konzertkirchen-Ausschusses, Martin Schmid-Leibrock, der die in der Konzertkirche installierte Video-Technik einsetzte, um Spieltisch und Register-Display den Anwesenden vor Augen zu führen. Denn das von der Firma Orgelbau Merten, Remagen, aufgearbeitete Instrument hat es in sich.

P1040315Digitalität erweitert Pneumatik

Es erfüllt erheblich erweiterte Ansprüche des modernen Spiels auf einer pneumatischen Orgel. Mit ihren nun 34 Registern verfügt sie über eine elektronische Setzeranlage, die das vormals aufwändige Registrieren im konzertanten Prozess auf einen Finger- oder Fußtipp reduziert. Somit ist in aller Regel kein Registrant mehr erforderlich, also die Person, die ansonsten das Umregistrieren im Spielfluss vornimmt und damit die klanglichen Variationen des Instruments zur Geltung bringt.

P1040312Beeindruckt waren die Gäste auch von der digitalen Möglichkeit, per Knopfdruck ein Orgelstück zu transponieren. Dadurch können die Musizierenden die Tonhöhe nach unten oder oben hin verschieben, ohne den Fingersatz des Stückes ändern zu müssen. Die drei Manuale und das Pedal ermöglichen somit eine schier unermessliche klangliche Kombinationsvielfalt, die sich erst nach und nach erschließen lässt.

Orgelspiel verlässt auch Kirchenmauern

Eine weitere Neuerung besteht in der Einbettung des Glockenspiels auf dem Kirchturm in die beiden Orgelspieltische. Dies könnte insbesondere dann reizvolle Klangvariationen zu Gehör bringen, wenn der moderne mobile Orgelspieltisch außerhalb der Kirche, z.B. auf dem Schlossplatz oder in benachbarten Räumlichkeiten, bespielt wird, von dort aus die Orgel in der Konzertkirche zum Klingen bringt und ihr Klang dann per Tonanlage übertragen wird.

Mit dieser Möglichkeit, das lebendige Orgelspiel aus einem Gotteshaus oder Konzertsaal auf offenen Plätzen zu präsentieren, kann auch das Weltkulturerbe Orgelbau und Orgelspiel im „Jahr der Orgel“ (2021) verstärkt publik gemacht werden. Darüber hinaus können nun bei Bedarf auch in der Konzertkirche Orgel, Orchester und Chor räumlich näher zusammenrücken, was insbesondere bei Oratorien oder Messen geboten ist.

Dieses wohl weltweite Alleinstellungsmerkmal der Altenkirchener Konzertkirche wurde erst dadurch möglich, dass die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und das Land Rheinland-Pfalz die Erweiterung der Christuskirche zur Konzertkirche fördern und somit auch die Modernisierung und Ausgestaltung der Orgel mitfinanziert haben.

„Königskinder“ fangen Feuer

P1040289Durch die Beteiligung am orgelpädagogischen Projekt „Königskinder“ der Deutschen Orgelstiftung konnten bereits Schulklassen und ein Kindergarten an Orgelbau und Orgelspiel herangeführt und dafür begeistert werden. Und weitere Gruppen sollen folgen. Vor allem gegen Ende der umfangreichen Bauarbeiten an der Orgel nutzten die jungen Menschen jeweils nach einer Einführung alle altersentsprechenden Möglichkeiten, der Funktionsweise und der klanglichen Fülle des Instruments auf den Grund zu gehen. So erarbeiteten sie sich unter Anleitung Einblicke und Besonderheiten der Orgel als größtem und sogar begehbarem Instrument.

Die Einführung in die neuen Orgelspieltische hat bei allen Teilnehmenden große Lust und Vorfreude auf mehr, also auf gottesdienstliches und konzertantes Spiel, an dieser Orgel verstärkt. Auch ein Orgelkonzert speziell für jungen Menschen ist geplant. Der Konzertkirchenausschuss wird sich mit entsprechenden Planungen befassen.

Werner Jung

Was kommt?

Was für Zeiten, aber es wird besser. Auf jeden Fall wärmer… und Corona wird auch weniger, aber… so genau weiß man nicht, was kommt.

214_3301_rgbSo war es schon immer. Alles ist immer anders geworden. In der letzten Zeit hat sich halt sehr viel verändert, das nervt und wir hätten gerne manches so, wie‘s vorher war. Vielleicht kommt das ja so… Wir wissen nicht, was kommt.

Aber wir wissen, was bleibt: Gott bleibt, und Jesus und der Heilige Geist. In all den Veränderungen bleibt auch Gottes Gemeinde, und Pfarrerinnen und Pastoren, die Orgel, die Lieder und der Gottesdienst und die Kirche. Auch da bleibt so vieles… Und manches bleibt schon seit Jahrhunderten über die Zeiten hinweg. Sogar in der Zeit gibt es Dinge, die lange Bestand haben. Auch die Wiederkehr der Jahreszeiten, das bleibt. Es wird Sommer und die Natur belebt sich und wir mit. Ja so vieles ist so schnell anders geworden. Aber viel mehr bleibt auch.

Das, was wichtig ist, das bleibt und das trägt durch die Veränderungen. Was soll uns denn passieren? Noch ein Lockdown? Eine wirtschaftliche Not, oder andere Einschränkungen? Ändert das was an Gottes Liebe, ändert das was an Jesu Worten, an der Zusage, dass wir keine Angst haben brauchen? Seit Jahrhunderten haben unsere Mütter und Väter im Glauben mit den dauernden Veränderungen in der Zeit leben müssen, haben Seuchen, Katastrophen und Krieg durchlebt und auch gute Zeiten und Glück, aber im Glauben sind sie fest geblieben und Gott hat auch zu ihnen gehalten. Das ist immer noch so und das bleibt so.

Also, lasst uns auch in diesem Sommer ertragen, was wir ertragen müssen und genießen, was wir genießen dürfen. Mit wenig Angst und viel Gelassenheit und sommerlicher Fröhlichkeit. Im Vertrauen auf Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Amen.

Pastor Axel Mertig